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13. Juli 2022

Zielgerichtetes Marketing im Gespräch für gfu Insights und Trends

Auf dem IFA Innovations Media Briefing gaben eine Reihe von Gastrednern wichtige Einblicke in die Trends, die die Welt der Verbrauchertechnologie und darüber hinaus prägen.

Das Briefing begann mit einer Präsentation von Dr. Sara Warneke, Geschäftsführerin der gfu, und Dr. Martin Schulte, Partner bei Oliver Wyman, die ihre neuesten Forschungsergebnisse zum Thema Nachhaltigkeit für Verbraucher vorstellten. 63% der Befragten gaben in ihrer Studie an, einen nachhaltigen Lebensstil zu haben. 66% gaben an, dass sie beim Kauf von Elektronikartikeln auf Nachhaltigkeit achten. Die aktuelle Energiekrise scheint diesen Trend zu verstärken. Laut Schulte und Warneke investieren jetzt noch mehr Verbraucher in erneuerbare Waren. Um dies zu nutzen, wird den Unternehmen empfohlen, in zielgerichtetes Marketing zu investieren. Am wichtigsten sei es, so Dr. Martin Schulte, "zu kommunizieren, zu kommunizieren, zu kommunizieren".

Patrick Hypscher, BlueMovement Lead at BSH Home Appliances Group, stressed the importance of a circular economy in order to create a more sustainable planet. His start-up, Blue Movement, focuses on renting domestic appliances rather than selling them. This also provides advantages for consumers, since it is more convenient and applicable to their changing lifestyles, and of course more sustainable. There is less waste, as the material of the rented machines can be reused and repurposed.

Melanie Mietzner von Wertgarantie erläuterte in ihrem Vortrag, wie Versicherungen umweltfreundlicher gestaltet werden können. 377.000 Tonnen Elektroschrott fallen allein in Deutschland jedes Jahr an. 76% der kaputten Geräte werden nicht repariert, sondern ausgetauscht. Mietzner zeigte in ihrer Analyse, dass Geräte und Elektronikartikel, die versichert sind, häufiger repariert werden. Für Mietzner ist die Versicherung der Schlüssel zu einer nachhaltigeren Wirtschaft.

Dr.-Ing. Helmut Spoo, Geschäftsführer und Inhaber von Dr. Spoo Umwelt-Consulting, gab einen Überblick über die wissenschaftlichen Hintergründe der Nachhaltigkeit. Spoo lobte die Kreislaufwirtschaft und kritisierte den Trend zum "Greenwashing". Seiner Meinung nach ist weniger CO2-Ausstoß beim Recycling der Schlüssel zu einer nachhaltigeren Wirtschaft. "Wir müssen unsere Wirtschaft umgestalten", erklärte er während seines Vortrags und präsentierte verschiedene Erkenntnisse, um einen besseren ökologischen Fußabdruck für elektronische Güter zu schaffen. Er warb für den so genannten Produktpass, der den aktuellen ökologischen Fußabdruck eines jeden Produkts anzeigt.

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